Weimar, Oktober 1776

Johann Friedrich Wilhelm Christian Schenck an Jakob Michael Reinhold Lenz (⁠ ⁠Kochberg⁠ ⁠)
An keinem Orte keine Antwort.
Herr Cästner mündliche Antwort, viele Compli nebst Versicherung der besten Besorgung.
Herr Herder hat um 12 noch nicht geschrieben will bis weitere Gelegenheit versparen
Herrn Göthe habe eigenhändig Ihren Brief gegeben, auch ohne Antwort.
Philip habe auf 3 mal nicht angetrofen und Bothenfrau, will – oder kann nicht länger warten.
innliegend etwas, und da es ein Hofbedienter gebracht. vermuthe Daß solches von Herrn Göthe sei und etwan bei Durchl Herzog geschrieben ist.
Der Schneider ist nicht fertig. Philip hat es vielleicht vergeßen
Dürfte ich Ihnen ersuchen, alle ihre Commiss. ohne Complimente an mich zu schiken. Jeder Tag da ich die Bothenfrau vermuthe ist vor mich ein FreudenTag Seyn Sie deß versichert. Leben Sie wohl.
Der Brief ist nach Göttingen franciert kostet aber nur 3 g. also 1 g zurük.
Viele Compl. von Herrn von Kalb
Schenck

Provenienz

Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 32, Nr. 58. Beigelegter Brief nicht ermittelt.

ZitationQuelle

Johann Friedrich Wilhelm Christian Schenck, Weimar, an Jakob Michael Reinhold Lenz, Kochberg, Oktober 1776, in: Jakob Michael Reinhold Lenz: Kritische Briefausgabe, hrsg. v. Gregor Babelotzky (Heidelberg 2026ff). [https://lenz-briefe.de/briefe/241/]