Materialien zu geplanten oder verschollenen Briefen
Erhaltene Briefumschläge
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 37, Briefumschlag I, Bl. 7 (Weimar; Siegel „S“):
will versuchen ob ich einem Bauerbuben das Exerziren spielend beybringen kann. (wegen der Unterrichtsschule) (es beym Hauptmann lernen) lieber vor Geld
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 37, Briefumschlag II, Bl. 4, vgl. Gregor Babelotzky: J. M. R. Lenz als Prediger der „weltlichen Theologie“ und des „Naturalismus“. Wechselwirkungen zwischen Prediger und Dichter in Biographie und poetischem Schaffen. Göttingen: Wallstein 2019, S. 253:
Schwer entzifferbare Notizen von Lenz zu „Tobbi eine Fastnachtslustbarkeit“; auf der Rückseite eines an Johann Georg Schlosser adressierten Briefcouverts mit der Aufschrift von zg. Hand
A Monsieur Monsieur Schlosser Conseiller Antique de d. A. sume z Monsigneur Le Marggrave de Baden Durlach a Emmendingen
Krakau, Lenziana 2, Nr. 2, 1 abgerissener Halbbogen, adressiert an Madame de Oberkirch; ausgeschnittenes Siegel, deutsche und französische Notizen:
Adresse:
Madame de Oberkirch nee de Waldner a Strasbourg
Krakau, Lenziana 2, Nr. 10h, abgerissener Briefumschlag mit Siegel:
ein Paket abwarten Weil die deutsche Sprache das Verbum hintan setzt, so können die Deutschen besser combiniren und denken die Franzosen besser hüpfen vergleichen u. mitgehn Immer die eine die männliche die andre die weibliche Sprache
Krakau, Lenziana 3, Bl. 18, Briefumschlag mit Einrissen und Siegelrest, mit Notizen, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 238f.
Krakau, Lenziana 3, Bl. 20, Briefumschlag mit Siegelrest, mit Notizen, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 240:
Adresse:
An Herrn Lenz in Berka. nebst einem Päkchen Bücher, H. L. bezeichnet.
Krakau, Lenziana 3, Bl. 33, Briefumschlag mit Einrissen und Siegelrest, mit Notizen, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 256:
Adresse:
Herrn Lenz eigenhändig
Krakau, Lenziana 3, Bl. 34, Abriss eines Briefumschlags, Siegelrest; mit Notizen, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 256f.:
Adresse:
A Monsieur Conseiller de la tions
Notizen zu Briefplänen
Kraków, Biblioteka Jagiellonska, Lenziana 2, Nr. 10b; wohl 1776, Weimar; Berka; ein doppelseitig beschriebenes Blatt mit einer Vielzahl verschiedenartiger Notizen; hier nur die mit explizitem Briefbezug:
Goethens Claudier an Frl. WVornehmenAn Röderer schreiben wegen Beckmann Leipz. Magister fragen nach 2ten Theil der Instruktion sagen er soll Otto und Hafner fragen ob sie mir von ihren Sachen was zuschicken wollen für die 3 Journale.neuen Merkur schickenReichard schreiben wegen ClaudiernJacobi Soldaten schickenFalmern schreibenGoethen fodern den tugendhaften Taugenichtsdas FeenmährgenHerzogin Regierende Soutier mordore u. Ramond, Herzog den YarvosSalzmann schreiben daß Goethe Legati.An meinen Vater schreiben wenn ich aus Weymar geheLigurier an Boje.Röder schreiben er soll den Mayor A...Jgfr König für Waldn gebenJacobi etwas in die Zeit schickenGoethe mir einladen wenn Spener durchgeht ihn herschicken.Wenn Soldaten aufkommen soll er einen an Jakobi schicken.den Merkur dem Bürgerfreund TürkheimArnswald etwas schicken u sehr höfl. schreiben u. grüßenAn den jungen Witinghof schreiben mir nichts dir nichtsDurch Herder und Hartknoch oder durch Spener und sie etwas an meine Schwester Lisgen schicken, etwa das Familiengemälde oder die Laube oder sonst etwas Gutes. Schönes.
Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā Riga, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 8; Weimar; Berka, vgl. Gregor Babelotzky: Jakob Michael Reinhold Lenz, „Kann Er auch zeichnen?“. Skizzen aus dem Nachlass. Hannover: Wehrhahn 2021, Abb. 26:
Wenn ich Explare des Allmanachs erhalte sie schiken durch Salzmann1. Der Mlle de Müralt2. Frau v. Oberkirch3. Türkheim4. Major Arenswalde selbst eingeschrieben nebst einem Briefe5. La Roche mit einem Brief – Katastrophe meiner Comödie6. Pirk mit einem Briefe.
Kraków, Biblioteka Jagiellonska, Lenziana 4, 4, 24r, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 191:
an Liskow schreiben
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 8, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 407:
Daß ich Kaisers Brief mitnehme u. Bojens vom wilden Jungen. Um mich zu rechtfertigen daß die Wolken hätten gedruckt werden können.
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 7e, Sp. Abschrift von drei Lenzschen Notizen, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 406:
An Schlosser schreiben er möcht mir die Copie von Prinz Friedrichs Brief mitbringen, und eine Copie von Lind. Brief Kaufm. Brief copiren für Pfeffel. Das Kofferschloss vorm Mantelsack Maylied Kaiser schicken.
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 8, 7, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 408:
Von Darmstadt Schlosser schreiben ob lindau ihn bezahltNichts weiter als eine Recommendation vom herzog an st Germain. da itzt die Franzosen zusehen müssen ists Zeit st Germain muß Guibert hervorziehenAn Lindau erst schreiben wn ich von Schlossern Antwort hab.Durchl. haben die letzten Tage inneres Poeten verleidet helfen p. hier ist sie.
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 7g, zugeschnittener Zettel:
an La Roche zu schreiben eh ich nach Amerika gehe was ich für einen Gebrauch von dem Bande gemacht. Sie bitten den Brief, den es begleitet Frl. Waldner zu zuschicken u. ihr ihre Adressezugeben, um die ich Mademaiselle König bitten muß.Mein Billet schick ich ihr selbst zu auf der Post. mit Tinte, voriges mit Bleistift
Kraków, Biblioteka Jagiellonska, Lenziana 4, 4, 7r, Notizen zur Militärreform, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 171, Bezug auf Brief von Lenz an Goethe vom 27. Juni 1776:
Büschigs-GeographieGeschichte des letzten Kriegesnutz wegen CatharinaAbbé St Pierre
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 32, 63r, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 405:
Dem alten V. ein Explar meiner Sold. schicken sauber gebundenAuch ein Fam. gemählde – Viett. Eins St. G. zu überreichen
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 8 (1–2):
Daß ich Kaisers Brief mitnehme und Bojens vom wilden Jungen. Um mich zu rechtfertigen daß die Wolken hätten gedruckt werden können
Briefe ohne ermittelten Ort, ermittelte Zeit und ermittelten Empfänger
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 7n:
Ich hoffe Sie werden die wahre Absicht meines Raths durchsehen daß um zum Zweck zu gelangen, man auch Mittel gebrauchen müsse und Mittel die nicht Zweck sind. Es ist nur Gott und der Verstand eines Gottes der Mittel auch zu Zwecken macht.
Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 37, Briefumschlag II, Bl. 5; recto Verse in frz. Sprache; verso Notizen von Lenz sowie Brieffragment von unbekannter zg. Hand; Lenz benutzte den freien Raum eines vmtl. an ihn gerichteten Briefs zur Niederschrift von Notizen/Exzerpten:
verso (Lenz):
Stand argumentum. Kann ich jemand zwingen, glücklich zu seyn? nein, das Glück liegt in der Einbildung, die ich von der Sache habe. Gegen Ott so erfunden Religio spontaneitas ist die Grundlage opponionis alles Glücks. Also nichts magistratur, das mich zwingen kann Ehenmann zu bleiben. Index soll allerdings nicht über moralitatem u felicitatem der Ehe jujiren. Ehe ist freiwiliige Zusammentretung. Index ist nichts als mitnichten wenn die Saat auseinander treten wollen zu observiren daß alles recht u gerecht dabei zugehn. Die Scheidbarkeit ist in foro conscientiae – also vornehmlich durch GerichtDie Damna so groß nicht wenn die Leute erst den Vortheil einer einigen Verbindung wissenKirchenbuß excominunicatur: für den sich jedermann in Acht nimmt
verso (fremde Hand):
zu büschen in der blum daß erste mahl noch zu fragen wenn Sie dem Bürchschen nicht schon unterwegs begegnen .. und wann er da nicht ist, daß Schmidt in Straßburg der kleinen matz in July zu stellen: Wissen sie glücklich
Krakau, Lenziana 3, 31v, abgerissener Zettel mit Notizen; Briefentwurf von Lenz’ Hand:
So seltsam es daß ich mich so spät für Ihnen dankbar zu muß ich verschicken wäre







