Weimar, 29. November 1776

Jakob Michael Reinhold Lenz an Herzog Karl August (⁠ ⁠Weimar⁠ ⁠)
Weimar → Weimar (Entwurf)
Votre Altesse dans sa derniere a parú vouloir m’exiler de Weymar pour un plus long tems encore. J’ ai obei. Je la remercie de lalettre dont Elle a daignée m’adoucir cette peine. J’y vois des lueurs d’esperance qu’Elle ne quittera pas un projet dont l’ execution fera le plus sensible charme de ma vie. Non obstant les doutes que Mr. de Ein-siedel m’ ait exites sur ce sujet; en regardant l’ adorable

Provenienz

Riga, Latvijas Akadēmiskā Bibliotekā, Ms. 1113, F. 25, V. 33, Nr. 1; Entwurf.

Übersetzung

Euer Gnaden verbannen mich durch Ihr letztes Schreiben wohl noch für einige Zeit aus Weimar. Dem habe ich gehorcht. Ich danke aber für den Brief, mit dem Sie mir den Kummer wenigstens versüßt haben. Hoffnung sehe ich darin, dass Sie nicht den Plan aufgeben, dessen Verwirklichung den fühlbarsten Reiz meines Lebens ausmacht. Die Zweifel beiseite, die Herr von Einsiedel mir über diese Sache erweckt hat; in Anbetracht des verehrungswürdigen

ZitationQuelle

Jakob Michael Reinhold Lenz, Weimar, an Herzog Karl August, Weimar, 29.11.1776, in: Jakob Michael Reinhold Lenz: Kritische Briefausgabe, hrsg. v. Gregor Babelotzky (Heidelberg 2026ff). [https://lenz-briefe.de/briefe/261/]