Schweiz, wahrscheinlich Frühjahr 1777

Jakob Michael Reinhold Lenz an Johann Georg Neukirch (⁠ ⁠Colmar⁠ ⁠)
Lieber Neukirch wenn Sie den Alessandro mit sich in Freyburg haben so schicken Sie mir ihn doch gleich zu. Das übrige werden wir mündlich sprechen.
Wer hat Ihnen denn gesagt daß Frate Pulito ein Kapuziner ist. Es kann eben sowohl ein griechischer als katholischer Mönch, eben sowohl ein Exjesuit als sonst was seyn, wie Sie aus meiner nächsten Veränderung sehen werden. Wie lange wird

Provenienz

Kraków, Biblioteka Jagiellońska, Lenziana 4, Nr. 5, 9v, Entwurf; der gesamte Brieftext mit Kringeln gestrichen; eingerahmt ist der Brieftext von Aufzeichnungen zur Sozialreform, vgl. Schriften zur Sozialreform, Band 1, S. 230 sowie Freye/Stammler, Band 2, S. 72. Bei Freye/Stammler ist vermerkt, dass auf einem Briefumschlag mit der Adresse „A Monsieur Lenz presentement á Emmentingen“ sich Lenz notiert: „keinen Buchstaben ändern im Alessandro erst ihn aber vorlesen – Morgen aufs eiligste Bojen das Paket schicken – an Schloss. assigniren. Neukirch das Paket über Basel und copiren […]“

ZitationQuelle

Jakob Michael Reinhold Lenz, Schweiz, an Johann Georg Neukirch, Colmar, wahrscheinlich Frühjahr 1777, in: Jakob Michael Reinhold Lenz: Kritische Briefausgabe, hrsg. v. Gregor Babelotzky (Heidelberg 2026ff). [https://lenz-briefe.de/briefe/276/]